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Zahnschmerzen unter der Krone oder Brücke – Was tun?

Eine ausführliche Anleitung von der Zahnklinik Mondent

Wenn ein Zahn professionell vorbehandelt und anschließend mit einer Krone oder Zahnbrücke versorgt wurde, gehen viele Patienten davon aus, dass das Problem dauerhaft gelöst ist. Doch manchmal – Wochen, Monate oder sogar Jahre später – treten erneut Schmerzen auf. Die Zahnklinik Mondent erklärt, warum dies passiert, welche Ursachen dahinterstecken und wie eine moderne, schonende Behandlung aussieht.

Warum kann ein Zahn unter einer Krone oder Brücke schmerzen?

Schmerzen unter Kronen oder Zahnbrücken gehören zu den häufigsten Gründen für einen ungeplanten Zahnarztbesuch. Die Beschwerden können unmittelbar nach der Eingliederung auftreten oder erst mit Verzögerung – abhängig von der Ursache. Häufige Gründe sind:

  • Entzündungen im Wurzelkanal

  • Sekundärkaries unter der Krone

  • Probleme mit dem Zahnfleisch

  • Unpräziser Sitz oder fehlerhafte Passform

  • Überbelastung durch falschen Biss

  • Verlust der Dichtigkeit (Mikrospalten)

Die Experten von Mondent verfügen über moderne Diagnostikmethoden wie digitale Röntgenaufnahmen und Mikroskopbehandlung, um die wahre Ursache schnell zu bestimmen.

Ursachen für Zahnschmerzen unter Kronen und Brücken

1. Unvollständig gefüllter Wurzelkanal

Bleibt im Wurzelkanal ein Hohlraum zurück oder wird dieser nicht vollständig desinfiziert, können sich darin Bakterien vermehren.
Das führt zu:

  • pochenden Schmerzen

  • Druckempfindlichkeit

  • Entzündung an der Wurzelspitze

Mondent arbeitet bei komplizierten Fällen grundsätzlich mit einem Operationsmikroskop und führt nach jeder Behandlung ein Kontrollröntgen durch, um Hohlräume auszuschließen.

2. Sekundärkaries (Karies unter der Krone)

Wurde vor dem Überkronen nicht das gesamte infizierte Zahngewebe entfernt, kann sich unter der Krone erneut Karies bilden.
Dieser Prozess bleibt oft lange unbemerkt, weil die Krone den Zahn verdeckt.

In Mondent wird Karies unter Mikroskopkontrolle vollständig entfernt – dabei bleibt gesundes Gewebe maximal geschont.

3. Abgebrochener Instrumentenrest im Kanal

In seltenen Fällen kann ein Wurzelkanalinstrument abbrechen – besonders bei stark gekrümmten Kanälen.
Ein verbliebenes Fragment kann:

  • eine Entzündung verursachen

  • Schwellung hervorrufen

  • das Zahnfleisch reizen

Mit mikroskopischer Technik und Erfahrung kann man solche Fälle häufig schonend lösen.

4. Thermischer Schaden der Pulpa (Hitzeschädigung)

Ein thermischer Schaden kann entstehen, wenn während der Präparation zu wenig Kühlung verwendet wurde. Wochen oder Monate später entzündet sich die Pulpa.

Bei Mondent wird ausschließlich mit schonender Präparationstechnik und reichlich Wasserkühlung gearbeitet – ein wichtiger Faktor für Langzeitstabilität.

5. Falsche Form oder fehlerhafter Sitz der Krone

Wenn die Krone nicht exakt passt, entstehen Mikrospalten.
Dies führt zu:

  • Eindringen von Speiseresten

  • Zahnfleischentzündungen

  • chronischen Schmerzen

  • unangenehmem Druckgefühl beim Kauen

Mondent nutzt digitale Abdrucksysteme (Intraoralscanner), um Passungenauigkeiten vollständig zu vermeiden.

6. Perforation der Zahnwurzel

Eine falsche Instrumentenführung oder fehlerhafte Stiftsetzung kann ein Loch in die Wurzelwand verursachen.

Dies führt zu starker Entzündung und oft anhaltenden Schmerzen.

Typische Symptome

Schmerz beim Kauen oder Aufbeißen

Ein deutlicher Hinweis auf einen eitrigen Entzündungsherd.
Der Schmerz kann wellenförmig auftreten und auch wieder abklingen – dennoch handelt es sich fast immer um eine ernsthafte Erkrankung.

Schwellung des Zahnfleisches

Eine Schwellung deutet oft auf eine Zyste oder ein Granulom hin.
Dies ist eindeutig im Röntgenbild sichtbar.

„Fluss“ (Abszess)

Wenn das Gesicht bereits geschwollen ist, hat sich der Entzündungsprozess ausgedehnt. Eine dringende Behandlung ist notwendig, um Komplikationen zu vermeiden.

Besonderheiten der Behandlung – Was macht Mondent?

1. Behandlung bei Entzündung an der Wurzelspitze (Abszess)

Bei einer Entzündung wird:

  • die Krone ggf. entfernt

  • der Kanal neu behandelt

  • das entzündete Gewebe beseitigt

  • bei Bedarf chirurgisch eingegriffen

Erst nach vollständiger Heilung wird eine neue Krone angefertigt.

2. Wenn der Zahn noch „lebt“ (Nerv nicht entfernt)

Dringt Sekundärkaries bis zur Pulpa vor, kann sich diese entzünden.
In diesem Fall ist eine Entfernung der Krone notwendig, um:

  • infizierte Bereiche zu entfernen

  • den Zahn zu reinigen

  • den Kanal zu versorgen

3. Wenn die Krone auf einem Stift sitzt

Das Abnehmen der Krone ist in solchen Fällen komplizierter.
Es besteht die Gefahr einer:

  • Wurzelperforation

  • Wurzelfraktur

In Mondent werden solche Eingriffe mit großer Präzision durchgeführt, um den Zahn maximal zu erhalten.

Warum kann ein „toter“ Zahn trotzdem Schmerzen verursachen?

Ein bereits depulpierter Zahn kann aus mehreren Gründen wieder schmerzen:

  • nicht vollständig entfernter Nerv

  • beschädigte Kanalwand

  • überpresstes Füllmaterial

  • falsch präparierte Zahnform

  • Überbelastung durch falschen Biss

  • Schmerzen, die vom Nachbarzahn ausstrahlen

Leichte Beschwerden direkt nach der Kronenpräparation sind normal – sie verschwinden meist nach einigen Tagen.

Was tun, wenn plötzlich Schmerzen auftreten?

1. So schnell wie möglich Termin bei Mondent buchen

Nur ein Zahnarzt kann feststellen, ob der Zahn gerettet werden kann und welche Maßnahmen notwendig sind.

2. Übergangsweise helfen:

  • Spülungen mit Kamille oder Salbei

  • antiseptische Mundspülungen

  • Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Ketoprofen

Dies lindert Symptome, ersetzt jedoch keine Behandlung.

Was passiert, wenn man nichts unternimmt?

  • Ausbreiten der Entzündung in den Knochen

  • Abbau der Knochensubstanz

  • Lockerung des Zahnes

  • Verlust des Zahnes

  • Risiko schwerer Infektionen

Der Schaden kann sich unbemerkt massiv vergrößern.

Vorbeugung – So pflegen Sie Zähne mit Kronen und Brücken richtig

Damit Kronen und Brücken lange halten, empfiehlt Mondent:

  • zweimal täglich gründlich putzen

  • nach jedem Snack den Mund ausspülen

  • harte Lebensmittel vermeiden oder zerkleinern

  • halbjährliche professionelle Zahnreinigung

  • regelmäßige Kontrolle der Kronenpassform

So lassen sich die meisten Komplikationen verhindern.

Fazit von Mondent: Schmerzen unter einer Krone niemals ignorieren!

Schmerzen verschwinden nicht von selbst – auch wenn sie zwischendurch nachlassen.
Nur eine rechtzeitige Diagnose schützt vor schweren Komplikationen, Verlust des Zahnes und teuren Folgebehandlungen.

📌 Vereinbaren Sie einen Termin bei Mondent für eine gründliche Untersuchung und fachgerechte Behandlung.

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